Beschreibung
Die Via Etnea ist die Hauptstraße von Catania: drei Kilometer schnurgerade von der Piazza del Duomo nach Norden, in Richtung Ätna. Im ersten Abschnitt ist sie ein barocker Salon aus Kirchen und Adelspalästen, danach wird sie zur Einkaufsstraße und zur Flaniermeile am Abend.
Das Pflaster besteht aus Lavastein vom Ätna. Der Abschnitt von der Piazza del Duomo bis zu den Quattro Canti ist Fußgängerzone; von dort bis zur Villa Bellini fahren nur Busse und Taxis.
Gleich nach der Piazza del Duomo mit dem Palazzo degli Elefanti, in dem das Rathaus sitzt, öffnet sich die Piazza dell'Università mit dem Universitätspalast und dem Palazzo San Giuliano. Kurz danach kommt die Basilica della Collegiata, die erste einer Reihe von Kirchen, die die Straße bis zum Borgo säumen.
An der Kreuzung der Quattro Canti stehen der Palazzo Gioeni und der Palazzo San Demetrio. Weiter nördlich ist die Piazza Stesicoro vom Palazzo del Toscano und vom Palazzo Tezzano umgeben; hinter dem Postgebäude liegt der Haupteingang der Villa Bellini.
In den Straßen ringsum gibt es rund hundert Lokale, von Restaurants und Bierstuben bis zu Pubs und Pizzerien: Deshalb ist auf der Via Etnea auch nachts viel los.
Die Straße entstand aus den Trümmern des Erdbebens vom 11. Januar 1693, das Catania dem Erdboden gleichmachte und etwa zwei Drittel seiner Einwohner tötete. Der Herzog von Camastra, der den Wiederaufbau leiten sollte, zog vom Dom aus, einem der wenigen noch stehenden Gebäude, rechtwinklige Straßen.
Anfangs hieß sie Via Duca di Uzeda, zu Ehren des Vizekönigs, und war etwa siebenhundert Meter lang: Sie endete an der Porta di Aci, der heutigen Piazza Stesicoro. Später wurde sie zur Via Stesicorea und schließlich zur Via Etnea, weil sie geradewegs auf den Vulkan zuläuft. Die Paläste entlang der Strecke stammen von Architekten wie Giovanni Battista Vaccarini und Francesco Battaglia.
Im 20. Jahrhundert wuchs die Straße über die Ringstraßen hinaus bis zur Piazza Cavour, die die Einheimischen Piazza Borgo nennen. Dort steht der Ceres-Brunnen aus Carrara-Marmor, den ältere Catanesen 'a tapallara nennen, also die Göttin Pallas. Von 1915 bis 1934 lagen auf der Straße sogar die Gleise der Straßenbahn nach Acireale.
Das Pflaster besteht aus Lavastein vom Ätna. Der Abschnitt von der Piazza del Duomo bis zu den Quattro Canti ist Fußgängerzone; von dort bis zur Villa Bellini fahren nur Busse und Taxis.
Gleich nach der Piazza del Duomo mit dem Palazzo degli Elefanti, in dem das Rathaus sitzt, öffnet sich die Piazza dell'Università mit dem Universitätspalast und dem Palazzo San Giuliano. Kurz danach kommt die Basilica della Collegiata, die erste einer Reihe von Kirchen, die die Straße bis zum Borgo säumen.
An der Kreuzung der Quattro Canti stehen der Palazzo Gioeni und der Palazzo San Demetrio. Weiter nördlich ist die Piazza Stesicoro vom Palazzo del Toscano und vom Palazzo Tezzano umgeben; hinter dem Postgebäude liegt der Haupteingang der Villa Bellini.
In den Straßen ringsum gibt es rund hundert Lokale, von Restaurants und Bierstuben bis zu Pubs und Pizzerien: Deshalb ist auf der Via Etnea auch nachts viel los.
Die Straße entstand aus den Trümmern des Erdbebens vom 11. Januar 1693, das Catania dem Erdboden gleichmachte und etwa zwei Drittel seiner Einwohner tötete. Der Herzog von Camastra, der den Wiederaufbau leiten sollte, zog vom Dom aus, einem der wenigen noch stehenden Gebäude, rechtwinklige Straßen.
Anfangs hieß sie Via Duca di Uzeda, zu Ehren des Vizekönigs, und war etwa siebenhundert Meter lang: Sie endete an der Porta di Aci, der heutigen Piazza Stesicoro. Später wurde sie zur Via Stesicorea und schließlich zur Via Etnea, weil sie geradewegs auf den Vulkan zuläuft. Die Paläste entlang der Strecke stammen von Architekten wie Giovanni Battista Vaccarini und Francesco Battaglia.
Im 20. Jahrhundert wuchs die Straße über die Ringstraßen hinaus bis zur Piazza Cavour, die die Einheimischen Piazza Borgo nennen. Dort steht der Ceres-Brunnen aus Carrara-Marmor, den ältere Catanesen 'a tapallara nennen, also die Göttin Pallas. Von 1915 bis 1934 lagen auf der Straße sogar die Gleise der Straßenbahn nach Acireale.